Beratungsangebote in Krisensituationen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

angesichts der Belastungen, die die Corona-Krisensituation mit sich bringt und der weiterhin andauernden Schulschließungen könnte es wichtig sein, dass Kinder, Jugendliche und ihre Familien über Beratungsstellen informiert sind. Entsprechende Kontaktdaten wurden in den vergangenen Wochen vielfach über die Presse und das Internet bekannt gemacht. Die Schulen stehen, aufgrund der Notwendigkeit, den Schülerinnen und Schülern Lernaufgaben zukommen zu lassen, im direkten Kontakt mit den Familien. Daher haben sie die Möglichkeit, Kinder und ihre Eltern nach den Osterferien erneut auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen.

Die folgende Aufstellung gibt Ihnen einen Überblick über Angebote und Möglichkeiten.

Die Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen sind aus dem schulischen Alltag bereits bekannt und vertraut und können daher wichtige Ansprechpartner sein. Informieren Sie ihre Schülerinnen und Schüler und deren Familien über die Erreichbarkeit Ihrer Schulsozialarbeiter.

 

  1. Die Schulpsychologische Beratungsstelle im Schulamt für den Kreis bietet nun auch eine telefonische Beratung rund um das Thema Lernen an. Aufgrund der Schulschließungen entstehen vielleicht Unsicherheiten und Fragen, wie das Lernen zu Hause gelingt. Eltern können sich telefonisch in der Beratungsstelle melden. Auch für Lehrkräfte bleibt die Beratungsstelle telefonisch ein zuverlässiger Ansprechpartner.

Erreichbar ist die Beratungsstelle unter den Durchwahlen: 02821/85-495

02823/975-107

02831/391-835.

Zudem hält die Beratungsstelle für Eltern neue Informationen bereit: Die Infoblätter „Zu Hause lernen“ und „Wie spreche ich mit Kindern über Ängste“ geben Eltern wichtige Hinweise. Beide Dokumente finden Sie im Anhang dieser Mail.

  1. Familien verbringen im Vergleich zum normalen Alltag ungewöhnlich viel Zeit miteinander. Diese Zeit birgt neue Chancen und kann auch im Sinne des Zusammenhalts und der Entschleunigung sehr positiv genutzt werden. In vielen Familien wird dies aber auch zu Konflikten führen. Für diesbezügliche Fragen und Anregungen stehen die Beratungsstelle der Caritas für Kinder, Jugendliche und Familien weiterhin zur Verfügung.

Nur in dringenden Ausnahmefällen wird eine persönliche Beratung nach den empfohlenen Abstandsregeln angeboten. Für alle Familien besteht mit ihren Anliegen aber die Möglichkeit, eine ausführliche Telefonberatung in Anspruch zu nehmen.

Die Beratung des Caritasverbandes Kleve e.V. ist erreichbar unter der Telefonnummer 02821-7209300. Der Caritasverband Kleve ist zuständig für die Kommunen im Nordkreis Kleve.

Der Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V. bietet ein entsprechendes Angebot für die Kommunen im Südkreis Kleve. Die Beratung ist erreichbar unter den Telefonnummern 02831-9102300 (Caritas Centrum Geldern), 02832-9259300 (Caritas Centrum Kevelaer-Weeze) und 02834-915190 (Caritas Centrum Straelen).

Darüber hinaus wird auch eine Onlineberatung über die Internetadresse https://beratung.caritas.de/ angeboten.

  1. Der AWO Kreisverband Kleve e. V. hat ein Beratungstelefon für wichtige Fragen rund ums Thema „Leben in der Corona-Krise“ eingerichtet. Menschen, die in dieser besonderen Lebenssituation Hilfen benötigen, zum Beispiel auch zum Thema Familie und Kinderbetreuung, können sich an die Beratungsstelle wenden. Das Beratungstelefon ist mit Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen besetzt und unter der Nummer 02821 / 8993955 zu erreichen.

  1. Auch folgende überregionale Beratungs-Telefonnummern können bei Problemen und Konflikten zuhause hilfreich sein, beispielsweise

Nummer gegen Kummer“ erreichbar unter 116 111,

Elterntelefon der „Nummer gegen Kummer“ erreichbar unter 0800 1110550,

Krisen-Hotline des Verbandes allein erziehender Mütter und Väter Landesverband NRW e.V. erreichbar unter 0201 82774799.