Anmeldeverfahren der Astrid-Lindgren-Schule

Der Weg zur Astrid-Lindgren-Schule ist vielfältig. Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick.

Voraussetzung

Voraussetzung zum Besuch der Astrid Lindgren-Schule ist ein von der Schulaufsicht festgestellter Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in einem der folgenden Förderschwerpunkte gem. §4 AO-SF:

  • Lernen
  • Emotionale und soziale Entwicklung
  • Sprache

 

Einschulung

Zur Einschulung melden Sie zunächst Ihr Kind an einer Grundschule vor Ort an. Bei der Anmeldung stellen Sie dann nach Rücksprache mit der Schulleitung einen Antrag auf Eröffnung eines Verfahrens zur Feststellung des Bedarfes an sonderpädagogischer Unterstützung (AO-SF Verfahren).

Aufgrund der vorliegenden Berichte (SPZ, Therapeuten, Ärzte etc.) entscheidet die Schulaufsicht über die Eröffnung des Verfahrens.

Wird das Verfahren eröffnet, werden eine Lehrkraft für Sonderpädagogik und eine Lehrkraft der Grundschule ein pädagogisches Gutachten erstellen. Auf Basis dieses Gutachtens entscheidet wiederum die Schulaufsicht über den  Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung Ihres Kindes. Wenn Sie eine Einschulung an der Astrid LIndgren-Schule wünschen, geben Sie dies bitte sowohl beim Antrag auf Eröffnung des Verfahrens an der Grundschule, als auch im Elterngespräch im Rahmen der Gutachtenerstellung an.

Wechsel von einer anderen Schule an die Astrid-Lindgren-Schule

Bei einem Wechsel von einer anderen Schule ist stets die aktuelle Schule Ihres Kindes Ihr erster Ansprechpartner. Wenn Sie gemeinsam mit der Klassenleitung und ggf. auch der Schulleitung der bisherigen Schule einen Wechsel zur Astrid Lindgren-Schule wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf (Ansprechpartner) und wir vereinbaren einen Beratungstermin.

Auch hier entscheidet dann die Schulaufsicht auf Basis eines Antrages zum Förderortwechsel. Aufnahmen an der Astrid-Lindgren-Schule erfolgen dann in der Regel immer zu Schuljahresbeginn.

In Ausnahmefällen sind vorherige Probebeschulungen mit Zustimmung der Schulaufsicht möglich.

Aufheben oder Wechsel des Unterstützungsbedarfes

Wenn nach einer regelmäßigen Förderdiagnostik und Beratung ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf aufgehoben werden kann, dann steht die Rückführung in eine allgemeine Schule an.

Allerdings ist auch sowohl ein Wechsel des Unterstützungsbedarfes als auch ein Wechsel des Förderortes (z.B. gemeinsames Lernen) möglich.